Beim Erstellen eines Rechnungs-Records (TRANSACTION::INVOICE) wird zusätzlich ein Übermittlungs-Record (E_INVOICE::TRANSMISSION) erstellt, über den sich die Zustellung der E-Rechnung nachverfolgen lässt.
TRANSACTION::INVOICE im Status COMPLETED und im Modus FINISHED bedeutet nicht zwangsläufig, dass die E-Rechnung zugestellt wurde. Es empfiehlt sich, die Diagnose-Logs beider Records zu prüfen, um mögliche Probleme zu erkennen.Bei E-INVOICE DE und BE erreicht der Record
TRANSACTION::INVOICE den Status COMPLETED, sobald die E-Rechnung zur Übermittlung angenommen wurde, während der Record E_INVOICE::TRANSMISSION den tatsächlichen Zustellstatus anzeigt. Die Status der beiden Records können daher voneinander abweichen. Bei E-INVOICE IT sind die Status der beiden Records immer identisch.Schritt 1: Record TRANSACTION::INVOICE abrufen
Speichern Sie beim Erstellen eines TRANSACTION::INVOICE die id des Records aus der API-Antwort. Rufen Sie den Record anschließend ab mit:
GET /records/{{record_id}}Prüfen Sie in der Antwort das Feld content.logs:
- Enthält es Einträge mit
"severity": "ERROR", ist die Rechnung bereits bei der Validierung gescheitert, bevor eine Übermittlung versucht wurde. Prüfen Sie in diesem Fall die Fehlermeldung, korrigieren Sie den Payload der Anfrage entsprechend und erstellen Sie einen neuen RecordTRANSACTION::INVOICEmit einem neuen Idempotenzschlüssel. - Enthält
content.logskeineERROR-Einträge, war die Validierung erfolgreich und die E-Rechnung wurde zur Übermittlung weitergegeben. Fahren Sie mit Schritt 2 fort.
Schritt 2: Record E_INVOICE::TRANSMISSION abrufen
Suchen Sie in der Antwort des TRANSACTION::INVOICE aus Schritt 1 das Feld content.used_in.id. Dies ist die ID des Records E_INVOICE::TRANSMISSION. Rufen Sie ihn ab mit:
GET /records/{{content.used_in.id}}Prüfen Sie das Feld content.logs:
- Enthält es
ERROR-Einträge, konnte die E-Rechnung über den E-Invoicing-Kanal nicht zugestellt werden. Das Feldmessagebeschreibt das aufgetretene Problem.
Betrifft der Fehler den Inhalt der Rechnung, korrigieren Sie den Payload der Anfrage entsprechend und erstellen Sie einen neuen RecordTRANSACTION::INVOICEmit einem neuen Idempotenzschlüssel.
Weist der Fehler auf ein Netzwerk- oder Infrastrukturproblem hin, versuchen Sie es nach kurzer Wartezeit erneut.
Besteht das Problem weiterhin, wenden Sie sich an den fiskaly Support. Enthält
content.logsbei beiden Records keineERROR-Einträge, läuft die Übermittlung möglicherweise noch. Die Zustellung der E-Rechnung erfolgt asynchron:- Bei DE und BE ist sie in der Regel innerhalb von Sekunden bis Minuten abgeschlossen.
- Bei IT kann die Antwort des SDI bis zu 5 Tage dauern.
Ist die E-Rechnung bei DE und BE nach einigen Minuten bzw. bei IT nach 5 Tagen noch nicht zugestellt, wenden Sie sich an den fiskaly Support.
Log-Einträge lesen
Jeder Log-Eintrag enthält die folgenden Felder:
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
severity | ERROR (ein Fehler, der die Zustellung verhindert hat) oder WARNING (ein nicht kritisches Problem, der Vorgang wurde trotzdem fortgesetzt). |
message | Eine verständliche Beschreibung des Problems. |
code | Ein maschinenlesbarer Code zur Einordnung des Logs. |
date | Der Zeitpunkt, zu dem der Log erstellt wurde. |
Beispiel
[
{
"code": "Log@v1",
"date": "2026-05-13T08:32:18.214995449Z",
"message": "invalid Belgian VAT ID length '12'",
"severity": "ERROR"
},
{
"code": "Log@v1",
"date": "2026-05-13T08:32:18.30059009Z",
"message": "e_invoicing failed: code: invalid format.",
"severity": "ERROR"
}
]
WARNING-Logs dienen nur zur Information und haben keinen Einfluss auf die Übermittlung der E-Rechnung.